Bobby


Bobby

Übersicht:

Der 6. Juni 1968 war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der amerikanischen Demokratie. Mit dem Mord an Senator Robert F. Kennedy starb auch die Hoffnung vieler Menschen auf Veränderungen und ein friedvolleres, freieres und gerechteres Land. Emilio Estevez beschreibt in seinem berührenden Ensemblefilm das Leben 22 fiktiver Charaktere - vom Hotelmanager über die alternde Starsängerin bis hin zum Küchenjungen - in den letzten Stunden vor dem Attentat.

Stimmen 127 (6,4/10)

Laufzeit: 112 Minuten

Release-Datum 08.03.2007

True

Tagline: Der letzte Tag von Robert F. Kennedy

Produktionsfirma:

  • The Weinstein Company
  • Bold Films
  • Holly Wiersma Productions

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Historie
  • Drama

Anhänger

Weitere Informationen

John Casey
Anthony Hopkins
Anthony Hopkins
Angela
Heather Graham
Heather Graham
Fisher
Ashton Kutcher
Ashton Kutcher
Susan Taylor
Mary Elizabeth Winstead
Mary Elizabeth Winstead
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Helen Hunt
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Cooper
Shia LaBeouf
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Harry Belafonte
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Patricia
Joy Bryant
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Nick Cannon
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Emilio Estevez
Emilio Estevez
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Laurence Fishburne
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Lindsay Lohan
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Paul Ebbers
William H. Macy
William H. Macy
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Demi Moore
Demi Moore
Jack Stevens
Martin Sheen
Martin Sheen
Daryl Timmons
Christian Slater
Christian Slater
Miriam Ebbers
Sharon Stone
Sharon Stone
William Avary
Elijah Wood
Elijah Wood
Wade
Joshua Jackson
Joshua Jackson
Director
Emilio Estevez
Emilio Estevez
Screenplay
Emilio Estevez
Emilio Estevez
Producer
Edward Bass
Edward Bass
Executive Producer
Daniel Grodnik
Daniel Grodnik
Executive Producer
Anthony Hopkins
Anthony Hopkins
Executive Producer
Michelle Krumm
Michelle Krumm
Executive Producer
Matt Landon
Matt Landon
Producer
Michel Litvak
Michel Litvak
Executive Producer
Gary Michael Walters
Gary Michael Walters
Producer
Holly Wiersma
Holly Wiersma
Original Music Composer
Mark Isham
Mark Isham
Director of Photography
Michael Barrett
Michael Barrett
Editor
Richard Chew
Richard Chew

Kalla Malla

Für Bobby konnte der bekannte Schauspieler Emilio Estevez, der Sohn von Martin Sheen, eine Unmenge an Stars an Land ziehen. Angefangen von seinem Vater Martin Sheen, über Anthonny Hopkins und Demi Moore, bis hin zu Sharon Stone scheint er für jeden Charakter einen passenden Star gefunden zu haben um seine Geschichte rund um die Ermordung von Robert F. Kennedy virtuos zu erzählen. Man schreibt den 4. Juni 1968: Der Bruder des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy ist auf dem besten Weg der neue Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. "Bobby" Kennedy hatte gerade die Vorwahl der Demokraten gewonnen und liegt in allen Umfragen vorne. An diesem Abend soll er im Hotel Ambassador in LA eine Dankesrede halten. In eben diesem Hotel befinden sich 22 Menschen deren Wege sich des öfteren überschneiden. Am Abend wird Bobby erschossen und alle Handlungsstränge werden mit Hilfe dieses schrecklichen Ereignisses ineinander verknotet... Emilio Estevez wollte in keiner Sekunde eine genaue Rekonstruktion der damaligen Ereignisse erzeugen und genaue Nachforschungen zu den Personen anstellen welche im Hotel lebten, wie es Paul Greengrass für Flug 93 tat. Bobby besteht aus fiktiven Charakteren, deren Tagesablauf nicht genau recherchiert wurde, sondern frei erfunden ist. So hatte man genügend künstlerische Freiheit um Charaktere zu erschaffen, die einem auf der Leinwand nicht langweilen. Der Film selbst ist in ziemlich abgetrennten Episoden aufgeteilt die miteinander wenig bis gar nichts zu tun haben. Nur in den wenigsten Fällen kommt es zu Kontaktpunkten der Teilhandlungsstränge. Der Namensgeber des Films Bobby Kennedy erscheint nur durch Archivaufnahmen die geschickt in den Film geschnitten wurden und ist nicht oft auf der Leinwand zu sehen. Der Film dreht sich hauptsächlich um die 22 Charaktere in dem Hotel, die durch Bobby Kennedy miteinander verbunden sind. Am besten lässt sich dieser Aufbau mit einem Karussell vergleich in dem die Charaktere die Sitzplätze darstellen und Bobby Kennedy das Kugellager um das sich alles dreht. Am Ende werden dann alle Schicksale miteinander durch das Attentat, mit einem Knall, verbunden. Die größte Stärke des Films sind eben jene Charaktere um die es Hauptsächlich auch geht. Emilio Estevez hat es geschafft eine Vielzahl an wunderbaren Figuren zu entwickeln die alle etwas besonderes sind und in Erinnerung bleiben. Das einzige Problem des Film ist vielleicht dass fast schon zu viele wunderbare Charaktere darin vorkommen. Man würde sich wünschen von allen etwas mehr zu erfahren, doch es ist einfach nicht genug Zeit dafür dar. Die Schauspieler dürfen sich allesamt zur Topliga Hollywoods zählen und es fällt schwer einen besonders hervorzuheben. Alle liefern eine makellose Vorstellung ab und jede Darbietung hat etwas magisches an sich. Für viele Lacher wird vor allem Ashton Kutschers Part als Drogendealer sorgen, aber auch alle anderen können ihr Talent voll und ganz ausspielen. Es ist Emilio Estevez perfekt gelungen ein homogenes Gemenge aus Stars zu erzeugen, die ohne sich aufzuspielen eine perfekte einheitliche Vorstellung abgeben. Es gibt eigentlich keine Figur deren Geschichte man als Haupterzählstrang benennen könnte und somit gibt es auch keinen Hauptdarsteller. Alle sind gleich wichtig für den Film und dies ist auch zu jedem Zeitpunkt erkennbar. Am Anfang von Bobby fällt es zwar etwas schwer den Sinn in dem Film zu sehen, aber es ist wohl am besten einfach die Suche nach dem größerem Kontext aufzugeben und statt dessen die Geschichten um die wunderbaren Figuren einfach zu geniessen. Spätestens bei der Ansprache von Bobby Kennedy wird einem dann klar werden warum die Charaktere so genau gezeichnet wurden. Eben diese Rede, in Archivaufnahmen gezeigt, ist der inszenierungstechnische Höhepunkt des Films. Unterlegt mit Simon and Garfunkels Sound of Silence sieht man Bobby sprechen. Dazu werden Szenen aus Vietnam eingeblendet und die Reaktionen der Charaktere die wir die letzten 90 Minuten beobachtet hatten. Der Zuseher ahnt bereits was nun folgen wird und zum Zeitpunkt des Attentats sind die vorher losgelösten Fäden wieder vollends miteinander Vberknüpft und die gesamte Geschichte erhält ihren Sinn. Insgesamt ist Bobby ein wundervolles Filmereignis und bietet vor allem gegen Ende hin eine emotionale Berg- und Talfahrt. Negativ ist nur dass der Film so viele wunderbare Figuren hat, von denen man am liebsten noch mehr wissen würde, was sich allerdings zeitlich nicht ausgeht. Etwas weniger wäre hier vermutlich mehr gewesen. Vor allem die Episode rund um Elijah Wood will nicht richtig durchstarten und man hätte eigentlich darauf verzichten können. Auch die etwas plakative Werbung für Bobby Kennedys Politik und die simple Kritik an Vietnam hätte man sich sparen können, da die kritischen Botschaften viel zu einfach gestrickt sind um auch ihre Wirkung zu erreichen. Fazit: Ein wunderbarer Film mit starken Charakteren, der jedoch auch einige Schwächen aufweist.

Milk
Milk
Stimmen 656 (7,2/10)
Release-Datum 26.11.2008

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Machtlos
Machtlos
Stimmen 217 (6,2/10)
Release-Datum 07.09.2007

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Waking the Dead
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Stimmen 23 (6,7/10)
Release-Datum 23.03.2000

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Thank You for Smoking
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Stimmen 696 (7,1/10)
Release-Datum 05.09.2005

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Der Plan
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Stimmen 1740 (6,6/10)
Release-Datum 03.03.2011

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The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel
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Stimmen 312 (6,7/10)
Release-Datum 08.03.1996

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Stimmen 514 (5,6/10)
Release-Datum 13.12.2002

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Die Werckmeisterschen Harmonien
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Stimmen 64 (7,4/10)
Release-Datum 12.07.2000

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Bullitt
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Stimmen 283 (7/10)
Release-Datum 17.10.1968

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Stimmen 522 (6,6/10)
Release-Datum 17.04.2009

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Giganten
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Stimmen 179 (7,5/10)
Release-Datum 10.10.1956

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Die Qual der Wahl
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Stimmen 611 (5,6/10)
Release-Datum 09.08.2012

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Release-Datum 19.10.1939

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Stimmen 285 (6,8/10)
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Stimmen 157 (5,2/10)
Release-Datum 15.05.2006

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Der Mann, der herrschen wollte
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Release-Datum 08.11.1949

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Michael Moore in TrumpLand
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Stimmen 37 (6,2/10)
Release-Datum 18.10.2016

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Election
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Stimmen 278 (6,7/10)
Release-Datum 23.04.1999

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Bulworth
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Stimmen 67 (6,3/10)
Release-Datum 15.05.1998

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Kansas City
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Stimmen 14 (6,2/10)
Release-Datum 16.08.1996

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