Die Welt ist ungerecht!“ ist eine längst bekannte Tatsache. Aber warum genau dem so ist, muss noch näher geklärt werden. Dieses Problem beleuchtet die österreichische Dokumentation „Let‘s Make Money“. Der Regisseur Erwin Wagenhofer (Feed The World) nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die globalisierte Welt. Er deckt im Detail auf, wie die westliche Elite ihr Geld auf Kosten der Wehrlosen in den Entwicklungsländern vermehrt. Dabei liefert er eine messerscharfe Analyse des heutigen Finanzsystems, das bekanntermaßen gerade eine schwere Krise durchläuft. Durch die aktuellen Bankenpleiten erlangt der Film eine ungeahnte Brisanz.
Laufzeit: 107 Minuten
Release-Datum 30.10.2008
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Tagline: Was macht die Bank ,it unserem Geld?
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Erwin Wagenhofer ist es mit “Let’s make money” gelungen einen kritischen Blick auf die derzeitige Finanzsituation zu werfen. Ein Thema, welches in der momentanen Finanzkrise plötzlich auch für die breite Masse interessant ist. Etwas trocken ermöglicht es die Dokumentation einen Blick auf die Wege des Geldes zu werfen und dabei einige Male verwundert den Kopf zu schütteln. Insgesamt hatte ich mir persönlich allerdings weniger Monologe von diversen Managern und ähnlichem gewünscht, sondern mehr narrativ vorgetragene Fakten zum Thema Geld und den Weg des Geldes. So, wie Wagenhofer den Film präsentiert, quält man sich leider stellenweise zu sehr durch das eigentlich interessante Thema. Dennoch sehe ich den Film als eine wichtige und richtige Produktion an. Viele Menschen machen sich aus meiner Sicht nämlich viel zu wenig Gedanken darüber, was mit dem eigenen Geld passiert und wieso es zum Beispiel den sogenannten Heuschrecken überhaupt erst möglich ist in günstige Immobilien zu investieren und diese zu einem vielfachen des Preises zu verkaufen, um das eigene Vermögen zu vergrößern. [Sneakfilm.de]