Der gewitzte Buchhalter Leo Bloom rechnet seinem notorisch erfolglosen Chef, dem Impresario Max Bialystock, vor, dass finanziell gesehen ein veritabler Flop immer einem Hit vorzuziehen ist. Mit "Frühling für Hitler", dem aberwitzigen Erguss des Nazi-Narren Franz Liebkind, ist nach langer Suche endlich das passende Stück gefunden, mit Roger DeBris, Motto: Keep it gay!, der entsprechend untalentierte, dampfend schwule Regisseur. Nun kann eigentlich nichts mehr schief gehen - außer dass das Stück zum Riesenerfolg wird.
Laufzeit: 135 Minuten
Release-Datum 2005-12-25
Budget: $45,000,000.00
Umsatz: $38,058,335.00
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„The Producers“ hat sich einen Platz auf der Liste meiner filmischen Highlights verdient. Die Lieder, die Schauspieler, die Ausstattung, einfach alles ist an dem Film gelungen. Von der Eröffnungssequenz an schafft es Regisseurin Susan Stroman den Zuschauer gefangen zu nehmen und in eine längst vergessenen Epoche zu entführen. Nathan Lane (Mäusejagd, Der König der Löwen), Matthew Broderick (Inspektor Gadget, Der König der Löwen), Will Ferrell (A Night at the Roxbury, Old School) und Uma Thurman (Paycheck, Be Cool) sind dabei in der Besetzung meine vier Favoriten. Alle vier spielen nicht nur unheimlich gut, sie haben auch faszinierende Stimmen. Überhaupt sind die Gesangseinlagen des Film, der ja wie bereits geschrieben eher ein Musical ist, extrem unterhaltsam. Es ist zwar etwas anstrengend die englischen Texte und den beinhaltenden Sprachwitz zu verstehen, doch dafür bietet die DVD entsprechende Untertitel. Das Thema des neuen Broadway-Musicals von Bialystock und Bloom mag vielleicht zunächst etwas anstößig wirken, da Hitler in Deutschland immer noch zu den Tabuthemen zählt, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Mit viel Humor wird mit der Nazi-Thematik umgegangen und der Film lässt kein gutes Haar an dem schnauzbärtigen Diktator. Um es für alle Skeptiker noch einmal in einfachen Worten zu schreibe – der Nationalsozialismus wird in „The Producers“ nicht glorifiziert. [Sneakfilm.de]