Inland Empire


Inland Empire

Übersicht:

Die einst bekannte Schauspielerin Nikki Grace wird für ein Filmprojekt engagiert, von dem sie und ihr Co-Star kurz vor Drehbeginn erfahren, dass es ein Remake ist und die erste Version nie beendet wurde, da die beiden früheren Hauptdarsteller unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen sind. Nikki lässt sich trotzdem darauf ein. Doch als sie in ihre neue Rolle schlüpft und eine Affäre mit ihrem Kollegen beginnt, scheint sie zunehmend den Bezug zur Realität zu verlieren. Die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit, fiktiven und tatsächlichen Personen und Orten, ist nicht mehr auszumachen.

Stimmen 318 (7,1/10)

Laufzeit: 197 Minuten

Release-Datum 26.04.2007

True

Umsatz: $849,055.00

Produktionsfirma:

  • Asymmetrical Productions
  • Inland Empire Productions
  • Studio Canal
  • Fundacja Kultury
  • Camerimage Festival
  • Absurda

Produktionsland:

  • Poland
  • United States of America
  • France

Genres:

  • Horror
  • Drama
  • Mystery
  • Thriller

Anhänger

Weitere Informationen

Nikki Grace / Susan Blue
Laura Dern
Laura Dern
Kingsley Stewart
Jeremy Irons
Jeremy Irons
Devon Berk / Billy Side
Justin Theroux
Justin Theroux
Lost Girl
Karolina Gruszka
Karolina Gruszka
Phantom
Krzysztof Majchrzak
Krzysztof Majchrzak
Janek (as Jan Hench)
Jan Hencz
Jan Hencz
Visitor #1
Grace Zabriskie
Grace Zabriskie
Henry the Butler
Ian Abercrombie
Ian Abercrombie
Tracy
Amanda Foreman
Amanda Foreman
Piotrek Krol
Peter J. Lucas
Peter J. Lucas
Freddie Howard
Harry Dean Stanton
Harry Dean Stanton
Devon Berk's Manager
Cameron Daddo
Cameron Daddo
Producer
Neil Dickson
Neil Dickson
Marilyn Levens
Diane Ladd
Diane Ladd
Announcer
William H. Macy
William H. Macy
Mr. Zydowicz
Stanislaw Kazimierz Cybulski
Stanislaw Kazimierz Cybulski
Mrs. Zydowicz
Henryka Cybulski
Henryka Cybulski
Doris Side
Julia Ormond
Julia Ormond
Terri
Jordan Ladd
Jordan Ladd
Lori
Kristen Kerr
Kristen Kerr
Visitor #2
Mary Steenburgen
Mary Steenburgen
Niko
Masuimi Max
Masuimi Max
Detective Hutchinson
Robert Charles Hunter
Robert Charles Hunter
Street Person #3
Terry Crews
Terry Crews
The Lady
Nastassja Kinski
Nastassja Kinski
Jane Rabbit
Laura Harring
Laura Harring
Jack Rabbit (voice)
Scott Coffey
Scott Coffey
Suzie Rabbit (voice)
Naomi Watts
Naomi Watts
Director
David Lynch
David Lynch
Producer
David Lynch
David Lynch
Director of Photography
David Lynch
David Lynch
Editor
David Lynch
David Lynch
Casting
Johanna Ray
Johanna Ray
Art Direction
Christina Ann Wilson
Christina Ann Wilson
Executive Producer
Marek Zydowicz
Marek Zydowicz
Producer
Mary Sweeney
Mary Sweeney
Screenplay
David Lynch
David Lynch
Executive Producer
Keith Kjarval
Keith Kjarval
Line Producer
Lukasz Dzieciol
Lukasz Dzieciol
Line Producer
Piotr Dzieciol
Piotr Dzieciol
Line Producer
Lucja Kedzior
Lucja Kedzior
Line Producer
Ewa Puszczynska
Ewa Puszczynska
Sound Designer
David Lynch
David Lynch
Associate Producer
Jeremy Alter
Jeremy Alter

Kalla Malla

Als Zuseher ist man es von den Filmen von _20th Century Fox_ gewöhnt auf eine ganz bestimmte Art und Weise in den Film entführt zu werden: Man sieht das Logo der Filmfirma, es wird durch Scheinwerfer beleuchtet und dann erklingt die fröhliche Musik die den Zuseher auf den Film einstimmen so. _Inland Empire_ beginnt mit der alptraumhaften, "lynchisierten" Version dieser Szenerie: Ein Scheinwerfer durchbricht das schwarze Nichts der Leinwand und wirft einen schemenhaften Lichtstrahl zur Seite, der in rudimentären Zügen den Filmtitel aufblitzen lässt. Unterlegt wird das Ganze mit einem musikalischen Dröhnen, dass den Zuseher gleich eines wissen lässt: Das wird keine normale Kinoerfahrung. Wo bin ich da nur reingeraten? Nikki Grace (**Laura Dern**) ist ein alternder Star in Hollywood. Ihre glorreiche Zeit ist bereits vorrüber, doch nun bietet sich ihr eine Rolle an, die sie wieder nach oben bringen kann: Der Regisseur Kingsley Stewart (**Jeremy Irons**) engagiert sie als die weibliche Hauptrolle in seinem neusten Film "On High in Blue Tomorrows". Ihr Partner soll Devon Berk (**Justin Theroux**) werden. Bereits bei den ersten Proben informiert sie Kingsley Stewart, dass der Film eigentlich ein Remake ist, was die Produzenten ihnen bis jetzt verschwiegen haben. "On High in Blue Tomorrows" wurde bereits einmal unter dem Titel "47" verfilmt. Das Projekt wurde allerdings niemals abeschlossen, da die beiden Hauptdarsteller während den Dreharbeiten ermordet wurden. Nikki und Devon lassen sich nicht einschüchtern und so beginnen die Dreharbeiten. Während Devon noch von allen Seiten gewarnt wird, dass er auf jedenfall die Finger von Nikki lassen soll, da ihr Mann sehr mächtig ist, beginnt sich die Realität um Nikki zu verändern. Sie scheint mit ihrer Filmrolle zu verschmelzen und das Geschehen wird immer surrealer. Was ist nur los? Um es dem interessierten Leser leicht zu machen: Jeder der nur ins Kino geht um unterhalten zu werden, kann diesen Film gleich wieder von seiner Liste streichen. Jeder der _Eraserhead_, _Lost Highway_ und _Mulholland Drive_ nicht mochte, kann diesen Film vergessen. Aber jeder, der auf einen surrealen Alptraum steht und es liebt im Kino dem Wahnsinn nahe zu sein, der ist herzlich Wilkommen in der Welt von _Inland Empire_. **David Lynch** war noch nie dafür bekannt einfache Filme zu machen, aber was er in diesem Streifen abfeuert, lässt im Vergleich dazu alle bisherigen Werke geradlinig und nachvollziehbar erscheinen. _Inland Empire_ ist kurz gesagt ein Höllentrip. Ein abgebildeter Alptraum, der den Zuseher abstößt, fertig macht und dennoch fasziniert. Noch nie war Lynch verstörender, aber auch noch nie brillanter. In seinen bisherigen Filmen schaffte es **David Lynch** immer seinen abgründigen Geschichten zumindest ein schönes Antlitz zu verleihen. Diese Zeiten sind nun vorbei. _Inland Empire_ ist der erste Film, den der Meister des Surrelan digital drehte. Doch wer denkt dass ein **David Lynch** sich durch die normalen Einschränkungen des digitialen Mediums wirklich begrenzen lässt, der liegt vollkommen falsch. Noch nie hat man im Kino eine derart kunstvolle und stimmungsbringende DV Parade gesehen. Lynch überbelichtet, er unterbelichtet und er macht um es kurz zu sagen alles was man normal nicht darf. Seine Bilder sind weit weg von der normalen "scharfen" DV Optik und kreieren eine dunkle, abstoßende Welt in matschigen Bildern, die es schaffen durch ihre Verzerrungen und unnatürlichen Winkeln, den Zuseher so glaubhaft wie noch nie in einen Alptraum zu versetzen. Wie immer sollte man sich bei einem Film von **David Lynch** nicht krampfhaft an einer Interpretation festklammern. _Inland Empire_ ist eine Kinoerfahrung die man nicht verstehen, sondern nur wahrnehmen soll. Ein verstehen im traditionellen Sinn ist bei diesem Film ganz einfach nicht möglich. Das Einzige was man machen kann, ist zu versuchen _Inland Empire_ zu interpretieren. Doch man sollte es nicht beim ersten Mal ansehen versuchen. Der Film ist eine einzigartige Erfahrung für alle Sinne und man würde sich nur selbst um ein fantastisches Erlebnis betrügen wenn man jede Szene auf ihre logische Bedeutung hin untersuchen würde. Einfach hinsetzen und berauschen lassen. Interpretieren kann man ohnehin erst nach mehrmaligen Sehen. Während die Geschichte in der ersten Stunde, für Lynch-Verhältnisse, relativ normal ist, beginnen sich dann die Zeitebenen ineinander aufzulösen. Was zu Beginn als eine ziemlich geradlinige Geschichte, über einen Film beginnt, spaltet sich danach zu einem Zeitparadoxon auf, in der die Handlung mit der Film-im-Film Handlung und einer traumhaft-verzerrten Version des Straßenstrichs in L.A., bzw. Polen vermischt und sich jede logische Nachvollziehbarkeit verabschiedet. **Laura Dern** ist in _Inland Empire_ wahrhaftig eine Frau in Schwierigkeiten und nimmt den Zuseher mit auf einen alptraumhaften Höllentrip, der sowohl Qualen, als auch unbändigbare Faszination auslöst. Der Zuseher wird weiter getäuscht durch das Einbauen der Dreharbeiten in die Geschichte. Oft denkt man, dass sich gerade die filmische Realität abspielt, doch dann fährt Lynch mit der Kamera zurück und man weiß, dass alles nur inszeniert war. Obwohl dieser Trick einige Male angewandt wird, schaffte es Lynch den Zuseher immer wieder zu überraschen. Ausserdem rechnet man einige Male im Film damit dass man jetzt wieder die Dreharbeiten sieht, doch dann erlöst Lynch den Zuseher nicht, sondern lässt ihn weiter im Ungewissen. Angereichert wird die Szenarie, wie es zu erwartet war, durch die typischen skurrilen Situationen und Figuren, die den letzten Beitrag dazu leisten um den Film als vollkommen surreal gelten zu lassen. Zum Beispiel baut Lynch mitten im Film neun Prostituierte ein, die zu Kylie Minogues Locomotion tanzen, oder er inkludiert ein polnisches Szenario, dass als ganzes wie ein Alptraum wirkt und den Zuseher restlos verwirren wird. Hinzu kommt dass Lynch es schafft seine Darsteller auf derart seltsame Weise agieren zu lassen, sodass sie die Bedrohung auf den Zuseher noch verstärken. Dieses wahnsinnige Spiel der Darsteller, dass von Lynch in extremer Nahaufnahme, mit viel Verzerrung aufgenommen wird, trägt den Rest dazu bei um Inland Empire zum wahrscheinlich skurrilsten Film aller Zeiten werden zu lassen. Für diesen Film gibt es eigentlich nur zwei Wertungen die dem Seherlebniss gerecht werden: Null und Zehn Punkte. Alles dazwischen wäre schlichtweg nicht gerecht. Lynch hat immer gespalten, aber _Inland Empire_ ist sein mit Abstand kompromisslosester, unbequemster und anspruchvollster Film. _Inland Empire_ ist der Lynchfilm schlechthin und ist die Vollendung seines surrealen Stils. Es ist wahrlich keine Freude sich diesen Film anzusehen. Es ist ein Film über Paranoia, Wahnsinn und Angst und diese Geisteszustände werden direkt auf den Zuseher übertragen. Zwar dauert der Film stolze 172 Minuten, aber von dieser langen Zeitdauer bekommt man wenig mit. Zeit spielt in diesem Werk keine Rolle und als Zuseher verliert man sich in einer Welt aus abstrusen Wahnsinn. _Inland Empire_ macht definitiv keinen Spaß. Und dennoch ist es das bemerkenswerteste und denkwürdigste Kinoerlebnis des Jahres. Vielleicht das Beste, das Lynch je gemacht hat. _Fazit:_ _Inland Empire_ ist der wahrscheinlich kompromissloseste Film den ich je gesehen habe. Lynch setzt alles auf eine Karte und treibt seinen Stil auf die Spitze. Für _Inland Empire_ gibt es meiner Meinung nach nur zwei Wertungen: Null oder Zehn Punkte. Alles andere wird diesem Film der Extreme nicht gerecht. Es ist wahrlich keine Freude sich diesen Film anzusehen und dennoch übt er eine unglaubliche Faszination auf den Zuseher aus. Dieser Film ist ein Alptraum und ein Höllentrip. Ein Kinoerlebnis dass einfach keinen Spaß macht, da es den Zuseher fast schon foltert. Dennoch ist _Inland Empire_ der bemerkenswerteste und denkwürdigste Film des Jahres. Ein Film den man nicht in Worte fassen kann. Lynch kreiert einen dunklen, abgründigen Alptraum, der den Zuseher lange verfolgen wird. Der anspruchvollste, dunkelste, unbequemste und hässlichste Film von Lynch ist zugleich der, der mir am meisten imponiert. Ein Kinoerlebnis, dass mit nichts vergleichbar ist.

Pfad der Rache
Pfad der Rache
Stimmen 76 (6/10)
Release-Datum 27.10.2017

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Baise-moi (Fick mich!)
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Stimmen 98 (4,2/10)
Release-Datum 28.06.2000

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The Visit
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Stimmen 1753 (6,1/10)
Release-Datum 10.09.2015

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Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel
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Stimmen 1267 (7,2/10)
Release-Datum 19.10.2007

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Cube
Cube
Stimmen 1421 (6,9/10)
Release-Datum 09.09.1997

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Mulholland Drive - Straße der Finsternis
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Stimmen 1845 (7,7/10)
Release-Datum 16.05.2001

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Halloween - Die Nacht des Grauens
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Stimmen 1347 (7,5/10)
Release-Datum 24.10.1978

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The Purge: Anarchy
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Stimmen 2319 (6,6/10)
Release-Datum 17.07.2014

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Shot Caller
Shot Caller
Stimmen 543 (6,8/10)
Release-Datum 13.07.2017

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The Revenant - Der Rückkehrer
The Revenant - Der Rückkehrer
Stimmen 7816 (7,3/10)
Release-Datum 25.12.2015

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Carrie
Carrie
Stimmen 1805 (5,8/10)
Release-Datum 16.10.2013

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Wind River
Wind River
Stimmen 866 (7,4/10)
Release-Datum 03.08.2017

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Das Belko Experiment
Das Belko Experiment
Stimmen 458 (6,1/10)
Release-Datum 17.03.2016

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Leatherface - The Source of Evil
Leatherface - The Source of Evil
Stimmen 272 (5/10)
Release-Datum 14.09.2017

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I Spit on Your Grave 3
I Spit on Your Grave 3
Stimmen 254 (5,2/10)
Release-Datum 09.10.2015

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Puls
Puls
Stimmen 392 (4,4/10)
Release-Datum 06.07.2016

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Bone Tomahawk
Bone Tomahawk
Stimmen 612 (6,7/10)
Release-Datum 23.10.2015

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Hotel Ruanda
Hotel Ruanda
Stimmen 970 (7,5/10)
Release-Datum 11.09.2004

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Notting Hill
Notting Hill
Stimmen 1597 (7/10)
Release-Datum 13.05.1999

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Mad Max II - Der Vollstrecker
Mad Max II - Der Vollstrecker
Stimmen 1173 (7,3/10)
Release-Datum 24.12.1981

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