Die Simpsons - Der Film


Die Simpsons - Der Film

Übersicht:

Die Simpsons haben ein neues Familienmitglied: Ein Schwein, welches Homer fortan besser behandelt als seinen Sohn Bart. Doch nicht nur deswegen kommt Streit in der gelben Familie auf, denn die Exkremente des Schweins sorgen für eine Umweltkatastrophe, die verheerende Maßnahmen nach sich zieht. Bald schon muss Homer sich entscheiden: Rettet er Springfield oder genießt er weiterhin sein faules Leben?

Stimmen 2264 (6,9/10)

Laufzeit: 87 Minuten

Release-Datum 26.07.2007

True

Budget: $75,000,000.00

Umsatz: $527,068,851.00

Webseite: Link

Produktionsfirma:

  • Gracie Films
  • Twentieth Century Fox Film Corporation

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Animation
  • Komödie
  • Familie

Anhänger

Weitere Informationen

Homer / Itchy / Barney / Grampa / Stage Manager / Krusty the Clown / Mayor Quimby / Mayor's Aide / Multi-Eyed Squirrel / Panicky Man / Sideshow Mel / Mr. Teeny / EPA Official / Kissing Cop / Bear / Boy on Phone / NSA Worker / Officer / Santa's Little Helper / Squeaky-Voiced Teen (voice)
Dan Castellaneta
Dan Castellaneta
Marge Simpson / Selma / Patty (voice)
Julie Kavner
Julie Kavner
Bart Simpson / Maggie Simpson / Ralph / Nelson / Todd Flanders / TV Daughter / Woman on Phone (voice)
Nancy Cartwright
Nancy Cartwright
Lisa Simpson (voice)
Yeardley Smith
Yeardley Smith
Professor Frink / Comic Book Guy / Moe / Chief Wiggum / Lou / Carl / Cletus / Bumblebee Man / Male EPA Worker / Dome Depot Announcer / Kissing Cop / Carnival Barker / Counter Man / Apu / Drederick Tatum / Sea Captain / EPA Passenger / Robot / Dr. Nick / Wise Guy (voice)
Hank Azaria
Hank Azaria
Scratchy / Mr. Burns / Rev. Lovejoy / Ned Flanders / Lenny / Skull / President Arnold Schwarzenegger / Kent Brockman / Principal Skinner / Dr. Hibbert / Smithers / Toll Booth Man / Guard / Otto / Kang (voice)
Harry Shearer
Harry Shearer
Sideshow Bob (voice)
Kelsey Grammer
Kelsey Grammer
Colin (voice)
Maile Flanagan
Maile Flanagan
Milhouse Van Houten / Jimbo Jones / Rod Flanders (voice)
Pamela Hayden
Pamela Hayden
Mrs. Krabappel (voice)
Marcia Wallace
Marcia Wallace
Fat Tony (voice)
Joe Mantegna
Joe Mantegna
Himself (voice)
Tom Hanks
Tom Hanks
Green Day (voice)
Billie Joe Armstrong
Billie Joe Armstrong
Green Day (voice)
Mike Dirnt
Mike Dirnt
Green Day (voice)
Tre Cool
Tre Cool
Sweet Old Lady / Colin / Mrs. Skinner / Nelson's Mother / Pig / Cat Lady / Female EPA Worker / G.P.S. Woman / Cookie Kwan / Lindsey Naegle / TV Son / Medicine Woman / Girl on Phone (voice)
Tress MacNeille
Tress MacNeille
Russ Cargill (voice)
Albert Brooks
Albert Brooks
Martin (voice)
Russi Taylor
Russi Taylor
Man / EPA Driver (voice)
Karl Wiedergott
Karl Wiedergott
Helen Lovejoy (voice)
Maggie Roswell
Maggie Roswell
TV Dad (voice)
Philip Rosenthal
Philip Rosenthal
Director
David Silverman
David Silverman
Screenplay
Matt Groening
Matt Groening
Producer
Matt Groening
Matt Groening
Screenplay
James L. Brooks
James L. Brooks
Producer
James L. Brooks
James L. Brooks
Screenplay
Sam Simon
Sam Simon
Original Music Composer
Hans Zimmer
Hans Zimmer
Editor
John Carnochan
John Carnochan
Screenplay
Jon Vitti
Jon Vitti
Animation
John Pomeroy
John Pomeroy
Producer
Richard Sakai
Richard Sakai
Screenplay
David Mirkin
David Mirkin
Screenplay
Mike Reiss
Mike Reiss
Screenplay
Al Jean
Al Jean
Producer
Al Jean
Al Jean
Screenplay
George Meyer
George Meyer
Screenplay
Mike Scully
Mike Scully
Producer
Mike Scully
Mike Scully
Screenplay
Ian Maxtone-Graham
Ian Maxtone-Graham
Screenplay
Matt Selman
Matt Selman
Producer
Jay Kleckner
Jay Kleckner
Screenplay
John Swartzwelder
John Swartzwelder
Art Direction
Dima Malanitchev
Dima Malanitchev
Producer
Peter Gave
Peter Gave
Producer
Amanda Moshay
Amanda Moshay
Producer
Felicia Nalivansky
Felicia Nalivansky
Producer
Matt Orefice
Matt Orefice
Executive Producer
Nikki Vanzo
Nikki Vanzo
Producer
Claudia Katz
Claudia Katz
Animation Director
Gary McCarver
Gary McCarver
Supervising Sound Editor
Gwendolyn Yates Whittle
Gwendolyn Yates Whittle
Co-Producer
Craig Sost
Craig Sost
Supervising Music Editor
Daniel Pinder
Daniel Pinder
Post Production Supervisor
Jeannine Berger
Jeannine Berger
Assistant Director
Matthew Schofield
Matthew Schofield
Animation
Caroline Cruikshank
Caroline Cruikshank
Animation
Anthony DeRosa
Anthony DeRosa
Animation
Silvia Pompei
Silvia Pompei
Layout
Ivaylo Anguelov
Ivaylo Anguelov
Layout
Rufino Camacho
Rufino Camacho
Layout
Roberto Casale
Roberto Casale
Layout
Jeff Johnson
Jeff Johnson
Layout
Jay Jackson
Jay Jackson
Layout
Eric Koenig
Eric Koenig
Layout
Andre Medina
Andre Medina
Layout
Jennifer Moeller
Jennifer Moeller
Layout
J.C. Wegman
J.C. Wegman
Compositors
Dennis Bonnell
Dennis Bonnell
Compositors
Brendan Harris
Brendan Harris
Compositors
Louie C. Jhocson
Louie C. Jhocson
Compositors
Miae Kim
Miae Kim
Compositors
Rick Moser
Rick Moser
Compositors
Edwin Shortess
Edwin Shortess
Compositors
Doug Tiano
Doug Tiano
Layout
Manny DeGuzman
Manny DeGuzman
Compositors
Darrin Drew
Darrin Drew
Compositors
Beth S. Morris
Beth S. Morris
Compositors
Colin Sittig
Colin Sittig
Layout
Richard Manginsay
Richard Manginsay
Layout
Frans Vischer
Frans Vischer
Animation
Sun Jae Lee
Sun Jae Lee
Editorial Services
Roger Injarusorn
Roger Injarusorn
Layout
Eddie Rosas
Eddie Rosas
Layout
Nate Lowe
Nate Lowe
Layout
Juan 'Jo' Luna
Juan 'Jo' Luna
Compositors
Bingo Ferguson
Bingo Ferguson

Kalla Malla

Als langjähriger und treuer Fan der kultigsten TV-Familie aller Zeiten, den Simpsons, ging für mich, wie für viele andere Fans auch, ein langersehnter Traum in Erfüllung, als die Realisierung des groß angekündigten Kinofilms endlich Gestalt annahm und vor geraumer Zeit sogar die ersten Trailer auftauchten. Sicher hatte ich dabei gewisse Zweifel, ob der Kinofilm meinen enormen Erwartungen gerecht werden könnte, schließlich macht sich bei der Serie in den letzten Staffeln vermehrt ein gewisser Qualitätsverlust bemerkbar. Als es dann endlich so weit war, und die Springfielder am 26. Juli die Kinosäle enterten, war ich mit Trailern, TV-Specials und anderweitigen Promo-Aktionen bereits so zugedröhnt, dass ich der Annahme war, bereits die Hälfte der Witze zu kennen und somit einen Kinobesuch für unnötig erachtete. Die unglaublich vielen Positiv-Kritiken zum Film sorgten dann aber dafür, dass mein Interesse doch wieder geweckt wurde und ich mich trotz gewissen Vorängsten mit drei Bekannten ins Kino begab, um meiner Lieblings-Serie eine Chance im Großformat zu geben. Und was soll ich sagen? Nicht nur, dass meine Befürchtungen grundlos waren, "Die Simpsons - Der Film" konnte zudem alle meine Erwartungen übertreffen. Als die US-Rockband Green Day einen Auftritt auf dem Lake Springfield zum Besten gibt, nutzen die Bandmitglieder die Gelegenheit, die Bewohner der Stadt auf die massive Umweltverschmutzung in Springfield aufmerksam zu machen, was diese jedoch wenig interessiert. Nur die kleine Lisa Simpson nimmt sich die Worte der Musiker zu Herzen und setzt sich fortan massiv für den Umweltschutz ein. Nicht so allerdings ihr Vater Homer, der kürzlich ein Schwein adoptiert hat, welches er auf den klangvollen Namen "Spiderschwein" taufte und das in kürzester Zeit für reichlich Fäkalien sorgt. Obwohl es den Springfieldianern von der Umweltorganisation EPA strengstens verboten wurde, entsorgt Homer diese ausgerechnet im Lake Springfield und bringt das Fass somit endgültig zum Überlaufen - eine große Umweltkatastrophe steht bevor. Russ Cargill, Vorsitzender der EPA, lässt eine riesige Glaskuppel über Springfield legen, welche die Bewohner komplett von der Außenwelt abtrennt, gleichzeitig wird die Stadt von allen Landkarten gestrichen. Natürlich sind die Einwohner der Stadt stinksauer auf Homer und scharen sich aus diesem Grund zu einem Mob zusammen, um ihn und seine Familie zu lynchen. In der letzten Sekunde gelingt den Simpsons allerdings unbemerkt die Flucht in die Außenwelt. Ohne eine Bleibe und ohne Geld in der Tasche flieht die Familie nach Alaska, wo sie in der verschneiten Wildnis ein neues Leben beginnen. Homer's Tat holt sie allerdings schnell wieder ein, denn als die Glaskuppel Schäden nimmt, beschließt US-Präsident Schwarzenegger, ganz Springfield zerstören zu lassen. Während sich Marge, Bart, Lisa und Maggie auf den Rückweg machen, um ihren Freunden zu helfen, denkt Homer nicht im Traum daran, nach Springfield zurückzukehren. Erst als ihm die Bedeutung von Freundschaft und Liebe bewusst wird, kommt er zur Besinnung, doch da ist es schon fast zu spät, denn die Uhr tickt und die Zerstörung Springfield's steht kurz bevor.. Die Simpsons blicken mittlerweile schon auf über stolze 20 Jahre Existenz zurück, durften bereits in 19 Staffeln ihr Unwesen treiben und haben so viele Fans wie sonst keine andere TV-Serie. Noch vor einigen Jahren gab Matt Groening, Erfinder der gelben Familie, in einem Interview bekannt, dass ein Kinofilm das gleichzeitige Ende der Serie bedeuten würde, doch dem scheint nun glücklicherweise nicht so zu sein. Eine Frage, die man sich aber berechtigt stellen darf und muss, ist die, ob es gut gehen kann, ein 20 minütiges TV-Konzept so auf die große Leinwand zu transportieren, dass dabei der Geist und der Witz der Vorlage nicht verloren geht und Fans der ersten Stunde genau so gut unterhalten werden wie die, die mit den Abenteuern der Simpsons ansonsten nicht so viel am Hut haben. Kein leichtes Unterfangen. Um den von allen Seiten enormen Erwartungen gerecht zu werden, setzte man von Seiten der Macher auf das Können von gut ein Dutzend der besten Simpsons-Drehbuchautoren. Glücklicherweise bestätigt sich die alte Regel, dass zu viele Köche den Brei verderben dabei nicht, der gelben Familie ist der Sprung auf die Kinoleinwand mit Bravour gelungen. Was hier im Großformat aufeinandertrifft ist erklassiges Erzählkino und der typische Witz, für den man die kultige Serie so liebt. "Die Simpsons - Der Film" fühlt sich nicht wie eine in die Länge gezogene Serien-Episode an, es ist ein richtiger Kinofilm daraus geworden, mit allem, was eine greifbare Geschichte braucht. Romantik, Action und natürlich viel gelber Humor. Dieser ist im Film so zahlreich, dass man bereits beim Abspann mehr als die Hälfte der genialen Gags fast schon wieder vergessen hat. Man kommt beim Betrachten des Films aus dem Lachen nicht mehr heraus, da die Drehbuchautoren ständig noch einmal einen draufsetzen. Fans der alten Generation werden dabei auch auf ihre Kosten kommen, denn auf der großen Leinwand ist plötzlich absolut nichts mehr davon zu merken, dass die Serie ihren Zenit langsam aber sicher überschritten hat. Vorzüglicher Wortwitz, politische Seitenhiebe, Gesellschafts-Parodie, Slapstick-Comedy und Filmparodie, all das vereint der Simpsons-Kinofilm in 87 Minuten, und davon vergeht keine einzige ohne einen unerwarteten Lacher. Die Handlung ist dabei nicht nur da, um die ganzen Gags unter einen Hut bringen zu können, sie ist wirklich vielmehr als dramatische Kinohandlung spürbar und bietet weitaus mehr Tiefe, als es in 20 Minuten jemals unterzubringen wäre. Dabei fokussieren sich die Ereignisse fast ausnahmslos auf das Treiben der fünfköpfigen Familie, bestehend aus Chaos-Vater Homer, Vorzeige-Mutter Marge, Satansbraten Bart, Streberin Lisa und Baby Maggie. Die vielen anderen Charaktere des Simpsons-Universums werden dabei etwas außen vor gelassen, vielen der bekanntesten Nebencharaktere werden zum Teil nicht einmal Dialoge zu teil, so sehr fixiert sich die Handlung auf die titelgebende Familie und deren Beziehungsgeflecht. So darf sich Lisa in einen gleichaltrigen Iren verlieben, Bart Ned Flanders als Ersatzvater entdecken und Homer seine einzig wahre Liebe Marge zurückgewinnen, die daran zweifelt, ob sie noch etwas für ihren Mann empfindet. In der ersten Hälfte reiht der Film einen gelungenen Witz an den anderen, es gibt dabei keinerlei Ausfälle, genau so und nicht anders sollte eine Kino-Umsetzung der Simpsons aussehen. Der Streifen setzt dabei auf altbekannt-abstruse Situationen, etwa die, in der Bart nach einer Mutprobe nackt durch die Stadt skaten muss und die Macher sich alles nur Erdenkliche ausgedacht haben, um einen direkten Blick auf sein bestes Stück zu vermeiden, nur um dieses dann plötzlich doch zu zeigen. Genau das ist feinster Simpsons Humor. Das Unerwartete, das immer-noch-einen-draufsetzen hat Tradition in der Serie und wird somit auch hier nicht außer acht gelassen. Dennoch ist es schier zwecklos, die breite Dichte an Gags vorwegnehmen zu wollen. Es sind einfach so unglaublich viele perfekt getimte Witze im Film, dass jeder auf seine Kosten kommt. Dabei verzichtet "Simpsons - Der Film" auch auf den aus anderen Serien wie "South Park" und "Family Guy" bekannten Fäkalhumor, hier wird Witz mit Geschmack präsentiert. In der zweiten Hälfte wird der Film fast schon zu einer Geschichte epischen Ausmaßes, als die Familie aufgrund eines folgenschweren Fehlers von Homer verstoßen wird und nur mit knapper Not aus Springfield entkommen kann, das unter eine Kuppel gelegt wird. Während die Simpsons in Alaska ein neues Leben beginnen, vegetieren die Einwohner Springfield's unter der Glaskuppel, von der Außenwelt abgeschlossen, vor sich hin, bis die Regierung den Entschluss fasst, die Stadt komplett zu zerstören (Grandios übrigens Arnold Schwarzenegger als einfältiger US-Präsident, der sich von anderen manipulieren lässt und mit seiner Vernichtungspolitik deutliche Anleihen zu George W. Bush erkennen lässt). Hier wird das Geschehen dann äußerst vielschichtig und verbindet einige Handlungen in einer. Bart konfrontiert Homer damit, dass er sich einen Vater wie Ned Flanders wünscht, während Marge an ihrer Liebe zu ihrem Mann zweifelt und ihm, in einer bewegenden Szene, eine letzte Chance gibt. Wenn Homer wie ein Häufchen Elend vor dem Fernseher sitzt und sich die Abschiedsbotschaft seiner Frau ansieht, dann zeugt dies von dem beeindruckenden Können der Macher, neben grandiosem Humor auch ein Gefühl für echte Dramatik zu haben. Auch die Animationen wissen zu gefallen, sind diese doch wesentlich aufwändiger als in der Serie ausgefallen. Die Figuren wirken lebendiger, plastischer, die Hintergründe wurden sogar alle am Computer animiert. Ich persönlich könnte mir den Film beinahe nicht besser vorstellen. Ein jeder bekommt hier sein Fett weg, seien es nun andere Filme ("Titanic" oder "Spider-Man", um zwei Beispiele zu nennen), Disney (als Homer und Marge Sex haben wollen tauchen plötzlich Bambi und seine Freunde in einer ebenso abstrusen, wie urkomischen Szene auf, um den beiden dabei zu helfen, sich zu entkleiden) oder natürlich Fox, bzw. Pro Sieben (Einblendug während des Films: "Wir nutzen jede Werbefläche, die wir bekommen können."). Die Simpsons sind eben immer noch ein anarchisches Stück Popkultur, das alles und jeden auf die Schippe nimmt, sich selbst nicht ausgeschlossen, und dabei ebenso als dramatisches Erzählkino funktioniert. Das Leinwanddebut der beliebtesten TV-Familie entschädigt somit auch für jede schlechte Serien-Folge, die man in der letzten Zeit ertragen musste. So und nicht anders müssen "Die Simpsons" sein. Auch die deutsche Synchronisation ist dabei absolut überzeugend geworden, selbst an Anke Engelke als Marge hat man sich in der Zwischenzeit gewöhnt. Fazit: Alle Daumen hoch für "Simpsons - Der Film". Jeder Zweifel, den ich im Voraus hatte, wurde durch den Film beseitigt, an der Leinwandadaption wurde alles berücksichtigt, was man sich von der gelben Familie wünscht. Erstklassiger Humor, unzählige Pointen, eine gelungene Charakterisierung und auch Dramatik ergeben einen gelben Kinospaß, der nach 87 Minuten viel zu schnell vorbei ist und jeden Fan zufrieden zurücklassen dürfte. Für "Die Simpsons - Der Film" haben die besten und bekanntesten Autoren der Serie alles gegeben um den Erwartungen der Fans ebenso gerecht zu werden wie den eigenen Ansprüchen. Das Resultat ist ein Film, den man als Fan der Serie unbedingt gesehen haben muss, denn letztendlich wird man nur als solcher alle Insider und Anspielungen verstehen. Doch auch als Neuling im riesigen, gelben Universum wird man vollends auf seine Kosten kommen. Nach diesem grandiosen Ausflug der gelben Kultfamilie auf die große Leinwand kann man jedenfalls nur auf einen zweiten Kinofilm hoffen, da der Film, wie bereits erwähnt, all die schlechten Serien-Folgen der letzten Zeit wieder vergessen macht.

Michael

Als großer Fan der Simpsons, schäme ich mich schon ein wenig, dass ich mit den Film mit der gelben Familie nicht auf der großen Leinwand, sondern erst im Heimkino angesehen habe. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, dass diese Entscheidung eine gute war. Nicht nur, konnte ich mir den Film so in der Originalfassung ansehen, auch habe ich so einiges an Geld gespart. Bei aller Begeisterung für die Simpsons muss man nämlich einsehen, dass der Film eigentlich nicht mehr als eine Doppelfolge der Serie ist. Klar, der Film hat einen unglaublichen Humor, doch letztendlich bietet der Film nicht wirklich neue Einblicke in die Welt der Simpsons, die einen Kinofilm rechtfertigen. Trotz der durchklingenden Kritik ist „Die Simpsons – Der Film“ ein großartiges Erlebnis. Da die Figuren aus dem Fernsehen hinreichend bekannt sein sollten, wurde auf eine lange Einführung der Charaktere verzichtet und man ist von Anfang mitten drin in der Geschichte. Dabei wurde der typische Humor der Serie schön auf das neue Medium transportiert. Wie in den Fernsehfolgen darf man auch bei „Die Simpsons – Der Film“ auf mehreren Ebenen lachen. Da sind natürlich wieder die Slapstickeinlagen, wie man sie auch in anderen Komödien findet. So wird Homer zum Beispiel an einer Abrissbirne immer wieder gegen harte Gegenstände geschleudert. Eine andere Ebene ist die Sozialkritik. Wie seit der ersten Folge bei den Simpsons üblich werden das Zeitgeschehen und die sozialen Strukturen der USA filigran aufs Korn genommen, so dass sich im Normalfall keine der karikatierten Personen oder Organisationen auf den Schlips getreten fühlt. Eine dritte Ebene des Humors sind die Anspielungen auf andere Filme. Eines der Highlights ist in „Die Simpsons – Der Film“ mit Sicherheit die Hommage an Spiderman, doch auch an vielen anderen Stellen findet man Hinweise auf Filme. Ich spreche in jedem Fall eine Empfehlung für „Die Simpsons – Der Film“ aus. Wer schon die Serie liebt, der wird auf alle Fälle auch mit dem Film glücklich und wer noch keinen Kontakt mit der gelben Familie hatte, sollte sich nun endlich von den Simpsons gefangen nehmen lassen. [Sneakfilm.de]

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Stimmen 293 (7,7/10)
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Stimmen 500 (7,4/10)
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Release-Datum 12.08.2005

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Stimmen 44 (6,3/10)
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Stimmen 19 (7,2/10)
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Release-Datum 08.09.2001

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Stimmen 10 (5,4/10)
Release-Datum 21.01.2001

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Stimmen 7 (7/10)
Release-Datum 11.02.2017

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