Birth of a Nation - Geburt einer Nation


Birth of a Nation - Geburt einer Nation

Übersicht:

Während des amerikanischen Sezessionskriegs stehen sich zwei eigentlich befreundete Familien als Feinde gegenüber - die Stonemans aus dem städtischen Norden und die Camerons aus dem ländlichen Süden. Nach Kriegsende gewinnen die Schwarzen bei den Abgeordnetenwahlen in den Südstaaten und beginnen, ihre Herrschaft in den Staaten mit Unterstützung der Yankees zu errichten, während die Camerons den Ku-Klux-Klan aufbauen.

Stimmen 142 (6,4/10)

Laufzeit: 190 Minuten

Release-Datum 1915-02-08

Budget: $100,000.00

Umsatz: $11,000,000.00

Produktionsfirma:

  • Epoch Film Co.

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Drama
  • Historie
  • Kriegsfilm

Weitere Informationen

Elsie Stoneman
Lillian Gish
Lillian Gish
Flora Cameron
Mae Marsh
Mae Marsh
Col. Ben Cameron
Henry B. Walthall
Henry B. Walthall
Margaret Cameron
Miriam Cooper
Miriam Cooper
Lydia Brown
Mary Alden
Mary Alden
Austin Stoneman
Ralph Lewis
Ralph Lewis
Abraham Lincoln
Joseph Henabery
Joseph Henabery
Mrs. Cameron
Josephine Crowell
Josephine Crowell
Dr. Cameron
Spottiswoode Aitken
Spottiswoode Aitken
Mammy
Jennie Lee
Jennie Lee
Silas Lynch
George Siegmann
George Siegmann
Phil Stoneman
Elmer Clifton
Elmer Clifton
Wade Cameron
George Beranger
George Beranger
Duke Cameron
Maxfield Stanley
Maxfield Stanley
Gen. Ulysses S. Grant
Donald Crisp
Donald Crisp
Gen. Robert E. Lee
Howard Gaye
Howard Gaye
John Wilkes Booth
Raoul Walsh
Raoul Walsh
Gus
Walter Long
Walter Long
Tod
Robert Harron
Robert Harron
Jeff
Wallace Reid
Wallace Reid
Tod Stoneman
Robert Harron
Robert Harron
Minor Role
Monte Blue
Monte Blue
Cameron's Male Servant
Harry Braham
Harry Braham
Klan Leader
Bob Burns
Bob Burns
Klansman
Edmund Burns
Edmund Burns
Klansman
Edward Burns
Edward Burns
Klansman
Fred Burns
Fred Burns
Northern Soldier / Confederate Soldier
David Butler
David Butler
Young Girl in Cabin
Peggy Cartwright
Peggy Cartwright
General
Dark Cloud
Dark Cloud
Elsie's Maid
Leonore Cooper
Leonore Cooper
Sen. Charles Sumner
Sam De Grasse
Sam De Grasse
Nelse
William De Vaull
William De Vaull
Man Who Falls from Roof
Charles Eagle Eye
Charles Eagle Eye
Klansman on Horse Holding Up Hood with Hand
John Ford
John Ford
Jake / Sentry at Hospital
Willam Freeman
Willam Freeman
Laura Keene
Olga Grey
Olga Grey
Mrs. Lincoln
Alberta Lee
Alberta Lee
Blacksmith
Elmo Lincoln
Elmo Lincoln
Child with Dr. Cameron
Betty Marsh
Betty Marsh
Belle of 1861
Donna Montran
Donna Montran
Union Soldier
Eugene Pallette
Eugene Pallette
Belle of 1861
Alma Rubens
Alma Rubens
Klansman
Allan Sears
Allan Sears
Volunteer
Charles Stevens
Charles Stevens
Black Woman - Dr. Cameron's Taunter
Madame Sul-Te-Wan
Madame Sul-Te-Wan
Confederate Soldier
Jules White
Jules White
Flora Cameron as a Child
Violet Wilkey
Violet Wilkey
Stoneman's Servant
Tom Wilson
Tom Wilson
Himself (1931 reissue version)
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Himself (1931 reissue version)
Walter Huston
Walter Huston
Screenplay
Frank E. Woods
Frank E. Woods
Executive Producer
H.E. Aitken
H.E. Aitken
Director of Photography
Joseph Carl Breil
Joseph Carl Breil
Original Music Composer
Jon Mirsalis
Jon Mirsalis
Director of Photography
Billy Bitzer
Billy Bitzer
Editor
Joseph Henabery
Joseph Henabery
Editor
James Smith
James Smith
Editor
Rose Smith
Rose Smith
Editor
Raoul Walsh
Raoul Walsh
Costume Design
Robert Goldstein
Robert Goldstein
Costume Design
Clare West
Clare West
Special Effects
Walter Hoffman
Walter Hoffman
Director
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Writer
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Producer
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Original Music Composer
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Editor
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Novel
Thomas F. Dixon Jr.
Thomas F. Dixon Jr.
Adaptation
Thomas F. Dixon Jr.
Thomas F. Dixon Jr.
Music
Joseph Carl Breil
Joseph Carl Breil
Assistant Director
Monte Blue
Monte Blue
Assistant Director
Christy Cabanne
Christy Cabanne
Assistant Director
Elmer Clifton
Elmer Clifton
Assistant Director
Jack Conway
Jack Conway
Assistant Director
Donald Crisp
Donald Crisp
Assistant Director
Allan Dwan
Allan Dwan
Assistant Director
Howard Gaye
Howard Gaye
Assistant Director
Fred Hamer
Fred Hamer
Assistant Director
Robert Harron
Robert Harron
Assistant Director
Joseph Henabery
Joseph Henabery
Assistant Director
Thomas E. O'Brien
Thomas E. O'Brien
Assistant Director
Herbert Sutch
Herbert Sutch
Assistant Director
W.S. Van Dyke
W.S. Van Dyke
Assistant Director
Erich von Stroheim
Erich von Stroheim
Assistant Director
Baron von Winther
Baron von Winther
Assistant Director
Raoul Walsh
Raoul Walsh
Assistant Director
Henry B. Walthall
Henry B. Walthall
Assistant Director
Tom Wilson
Tom Wilson
Property Master
Ralph M. DeLacy
Ralph M. DeLacy
Carpenter
Shorty English
Shorty English
Carpenter
Jim Newman
Jim Newman
Painter
Cash Shockey
Cash Shockey
Set Designer
Frank Wortman
Frank Wortman
Assistant Property Master
Hal Sullivan
Hal Sullivan
Special Effects Supervisor
Walter Hoffman
Walter Hoffman
Special Effects
Fireworks Wilson
Fireworks Wilson
Stunts
Monte Blue
Monte Blue
Stunts
Charles Eagle Eye
Charles Eagle Eye
Stunts
Leo Nomis
Leo Nomis
Camera Operator
Karl Brown
Karl Brown
Negative Cutter
Karl Malkames
Karl Malkames
Conductor
Carli Elinor
Carli Elinor
Music
Joseph Nurnberger
Joseph Nurnberger
Presenter
D.W. Griffith
D.W. Griffith
Security
Jim Kidd
Jim Kidd

Kalla Malla

Washington D.C. um 1860: Der Politiker Austin Stoneman (Ralph Lewis) kämpft für ein Ende der Sklaverei. Er hat drei Kinder, die hübsche Tochter Elsie (Lillian Gish) und zwei Söhne. Die beiden sind mit den Sprösslingen des Cameron-Clans befreundet, einer alteingesessenen Südstaaten-Sippe, die in South Carolina eine Baumwollplantage betreibt. Während Stoneman-Sohn Phil (Elmer Clifton) sich bald in die Cameron-Tochter Margaret (Miriam Cooper) verliebt, verliert Benjamin (Henry B. Walthall) sein Herz an Elsie. Diese Beziehungen werden auf die Probe gestellt, als sich der Süden für unabhängig erklärt und 1861 der Bürgerkrieg ausbricht. In den Schlachten fallen auch Mitglieder der beiden Familien. Mit dem Sieg des Nordens ist der Hass zwischen den beiden Landesteilen noch nicht überwunden. Die Ermordung von Präsident Abraham Lincoln (Joseph Henabery) am 14. April 1865 durch John Wilkes Booth (Raoul Walsh) sorgt für weiteren Zündstoff. Im Süden beginnen die Schwarzen daraufhin unter Führung des Mulatten Silas Lynch (George Siegmann), ihre neugewonnene Macht gnadenlos auszuspielen. Sie manipulieren die Wahlen, übernehmen das Parlament und versuchen, ihre vormaligen Herren in die Knie zu zwingen. Als Gegenwehr bilden einige geknechtete Weisse den Ku-Klux-Klan. Der Monumentalfilm »Geburt einer Nation« (»Birth of a Nation«) war seit jeher umstritten. Nach seiner Entstehung 1915 machte man dem Regisseur David Wark Griffith Vorwürfe, deren Brisanz bis heute anhält: »Birth of a Nation« sei zutiefst rassistisch, hieß es; Griffith zeige ein geschöntes Bild der amerikanischen Südstaaten vor dem Sezessionskrieg (1861-1865). Die Filmhandlung rankt sich um diesen Krieg, dessen Anlass grundlegende Differenzen zwischen Nord und Süd waren, in wirtschaftlichen wie sozialen Fragen - namentlich was die Sklaverei anlangt: Die Südstaaten hielten an ihr fest; sie waren wegen der Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten aus der Union ausgetreten und hatten sich zur Konföderation zusammengeschlossen. Dagegen trat der fortschrittlichere amerikanische Norden für die Befreiung der Schwarzen an. Die Konföderierten verloren den Krieg. Bereits die Vorlagen zum Film sind problematisch: »The Leopard's Spot« und »The Clansman« von Thomas Dixon sind die ersten Teile einer Romantrilogie über den Ku-Klux-Klan. Griffith inszenierte das Material als Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund: Die Familie Stoneman repräsentiert den strengen, abolitionistischen Norden, während der alte Süden am Beispiel der Familie Cameron als beschauliche, liebevoll patriarchalisch geführte Gesellschaft skizziert wird: Die Sklaven arbeiten zwar zwölf Stunden täglich, haben aber auch zwei Stunden Mittagspause, während der sie von ihren fürsorglichen Besitzern besucht werden; zur Begrüßung gibt es ein Tänzchen. Die Idylle endet mit Beginn des Sezessionskriegs; bald haben beide Familien Opfer zu beklagen. Die Camerons verlieren indes nicht allein zwei ihrer drei Söhne, der Süden leidet nach der Niederlage allenthalben unter der Willkür der nun herrschenden »Schwarzen und Nordstaatengauner« (so ein Zwischentitel). Im Verständnis dieses Films entsteht der Ku-Klux-Klan als Akt der Notwehr entrechteter Südstaatenweißer gegen das neue Regime. Dem überlebenden Sohn der Camerons kommt die Idee zu dieser Vereinigung, als er einmal verzweifelt am Fluss sinniert und weißen Kindern dabei zusieht, wie sie unter einem Bettlaken hervor die Kinder einstiger Sklaven erschrecken. D. W. Griffith setzt den Ku-Klux-Klan ins Recht auch durch Szenen, in denen ein Schwarzer die jüngste Tochter der Camerons im Wald bedrängt und sie aus Angst vor Vergewaltigung von einem Felsen in den Tod springt. Das Mädchen wird tief betrauert von den schwarzen Dienstboten der Familie, »treuen Seelen«. Mit »Geburt einer Nation« etablierte Griffith die Filmsprache ästhetisch - durch Parallelmontagen, Rückblenden, Ausblenden, Nachtaufnahmen, Kamerafahrten, Panoramaschwenks und meisterhaft choreografierte Massenszenen. Das hatte es so noch nicht gegeben. Das Konzept wird beschrieben als "writing history with lightning". Erfolgreich war es auch im übertragenen Sinn: Ohne »Birth of a Nation« wären etwa Regisseure wie Sergej Eisenstein und Theoretiker wie Gilles Deleuze nicht denkbar. Griffith' Film ist zudem nicht nur das erste Epos der Kinogeschichte (und, wenn man so will, der erste Propagandafilm), sondern auch das erste über Gründungsmythen der USA. Das Attentat auf Präsident Lincoln wird ebenso eindrucksvoll behandelt wie der Brand von Atlanta. Auch die wohl erste Wahlmanipulation in der Filmgeschichte findet sich hier: Nach dem Krieg werden die Weißen im Süden von Wahlen ausgeschlossen und alle Ämter mit Schwarzen besetzt. Mit »Geburt einer Nation« erfand sich der Film als Massenmedium: Die Leute rannten geradezu in diesen Film, der rund 110 000 Dollar kostete und - damals sagenhaft - zwischen 50 und 100 Millionen Dollar einspielte. Manchenorts wurde demonstriert gegen den Rassismus in »Birth of a Nation«. In einem Bericht des »New York Globe« vom 6. April 1915, wird dem Regisseur vorgeworfen, aus Rassenhass Geld zu machen. Dass »Birth of a Nation« für die »Verteidigung des arischen Geburtsrechts« plädiert, dass kein Mulatte hier sympathische Züge aufweist - das und anderes lässt sich nicht schönreden. Und doch ist die Kritik am Missbrauch von Macht ein Generalthema des Films: Griffith beklagt korrupte und radikale Politik im Vorspann wie in Zwischentiteln. Hund und Katze - das ist das Bild, mit dem Griffith eingangs seine Antipoden symbolisiert. Die naive Hoffnung des Regisseurs gilt der »brüderlichen Liebe«; am Ende eint er Nord und Süd in der Ehe. Fazit: Einer der wichtigsten und revolutionärsten Filme der Kinogeschichte, mit monströsen cineastischen Ausmaßen und wegweisender Technik. Sollte jeder gesehen haben, der sich filmhistorisch interessiert.

Pearl Harbor
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Stimmen 2214 (6,6/10)
Release-Datum 21.05.2001

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Vom Winde verweht
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Stimmen 1208 (7,7/10)
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Stimmen 2631 (8,1/10)
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300
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Stimmen 5949 (7/10)
Release-Datum 09.12.2006

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Stimmen 1757 (7,2/10)
Release-Datum 17.10.1997

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Stimmen 1755 (8/10)
Release-Datum 26.11.1942

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The Green Mile
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Stimmen 5137 (8,3/10)
Release-Datum 10.12.1999

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Stimmen 6032 (7,9/10)
Release-Datum 24.07.1998

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Stimmen 1626 (6,6/10)
Release-Datum 04.02.2010

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Gegen jede Regel
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Stimmen 978 (7,4/10)
Release-Datum 29.09.2000

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Stimmen 2412 (7,1/10)
Release-Datum 14.12.2002

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Stimmen 2263 (7,2/10)
Release-Datum 18.12.2012

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