Haus der 1000 Leichen


Haus der 1000 Leichen

Übersicht:

Zwei junge Paare auf der Suche nach dem ultimativen Kick reisen durch das amerikanische Hinterland, um der Legende vom Serienkiller Dr. Satan auf die Spur zu kommen. In einer gottverlassenen Kleinstadt treffen sie auf den geheimnisvollen Captain Spaulding, der den Teenagern auf einer Geisterbahnfahrt durch sein bizarres Kuriositätenkabinett der Grausamkeiten allerhand über Dr. Satan erzählt. Wegen einer Autopanne auf ihrer Weiterfahrt suchen sie Hilfe in einem nahegelegenen Haus. Dort treffen sie auf eine Familie, die sich noch während des gemeinsamen Halloween-Mitternachtsgelages als ein mordlustiger Psychopathenclan entpuppt.

Stimmen 388 (6/10)

Laufzeit: 89 Minuten

Release-Datum 14.08.2003

True

Release-Datum 2004-01-29

True

Budget: $7,000,000.00

Umsatz: $16,829,545.00

Tagline: Wer durch diese Tür geht, ist verloren.

Produktionsfirma:

  • Lionsgate
  • Spectacle Entertainment Group

Produktionsland:

  • United States of America

Genres:

  • Horror

Anhänger

Weitere Informationen

Captain Spaulding
Sid Haig
Sid Haig
Otis B. Driftwood
Bill Moseley
Bill Moseley
Baby Firefly
Sheri Moon Zombie
Sheri Moon Zombie
Mother Firefly
Karen Black
Karen Black
Denise Willis
Erin Daniels
Erin Daniels
Jerry Goldsmith
Chris Hardwick
Chris Hardwick
Bill Hudley
Rainn Wilson
Rainn Wilson
Mary Knowles
Jennifer Jostyn
Jennifer Jostyn
Lieutenant George Wydell
Tom Towles
Tom Towles
Deputy Steve Naish
Walton Goggins
Walton Goggins
Tiny Firefly
Matthew McGrory
Matthew McGrory
Rufus 'RJ' Firefly Jr.
Robert Allen Mukes
Robert Allen Mukes
Grandpa Hugo Firefly
Dennis Fimple
Dennis Fimple
Rufus 'Earl' Firefly Sr.
Jake McKinnon
Jake McKinnon
Don Willis
Harrison Young
Harrison Young
Ravelli
Irwin Keyes
Irwin Keyes
Stucky
Michael J. Pollard
Michael J. Pollard
Killer Karl
Chad Bannon
Chad Bannon
Sheriff Frank Huston
William Bassett
William Bassett
Richard 'Little Dick' Wick
David Reynolds
David Reynolds
Gerry Ober
Joe Dobbs III
Joe Dobbs III
Skunk Ape Wife
Judith Drake
Judith Drake
Dr. Wolfenstein
Gregg Gibbs
Gregg Gibbs
Skunk Ape Husband
Ken Johnson
Ken Johnson
Lewis Dover
Irvin Mosley Jr.
Irvin Mosley Jr.
George Wydell
Tom Towles
Tom Towles
Dr. Satan
Walter Phelan
Walter Phelan
Director
Rob Zombie
Rob Zombie
Producer
Andy Gould
Andy Gould
Screenplay
Rob Zombie
Rob Zombie
Original Music Composer
Rob Zombie
Rob Zombie
Director of Photography
Tom Richmond
Tom Richmond
Director of Photography
Alex Poppas
Alex Poppas
Casting
Dean E. Fronk
Dean E. Fronk
Casting
Donald Paul Pemrick
Donald Paul Pemrick
Costume Design
Amanda Friedland
Amanda Friedland
Chef
Richard Katzenson
Richard Katzenson
Executive Producer
Andy Given
Andy Given
Associate Producer
Joel Hatch
Joel Hatch
Executive Producer
Guy Oseary
Guy Oseary
Co-Producer
Danielle Shilling Lovett
Danielle Shilling Lovett
Original Music Composer
Scott Humphrey
Scott Humphrey
Editor
Kathryn Himoff
Kathryn Himoff
Editor
Robert K. Lambert
Robert K. Lambert
Editor
Sean K. Lambert
Sean K. Lambert
Associate Producer
Robert K. Lambert
Robert K. Lambert
Production Design
Gregg Gibbs
Gregg Gibbs
Art Direction
Michael Krantz
Michael Krantz
Set Decoration
Lisa K. Sessions
Lisa K. Sessions
Art Department Coordinator
Missy Parker
Missy Parker
Assistant Art Director
Erin Smith
Erin Smith
Construction Coordinator
Chris Santini
Chris Santini
Greensman
Bennett Andrews
Bennett Andrews
Painter
Eric Andresen
Eric Andresen
Production Illustrator
Russell J. Smith
Russell J. Smith
Set Designer
Maria Baker
Maria Baker
Camera Operator
Tom Fraser
Tom Fraser
First Assistant Camera
Richard C. Miller
Richard C. Miller
Still Photographer
Suzanne Hanover
Suzanne Hanover
Costume Supervisor
Christi K. Work
Christi K. Work
Hairstylist
Gary J. Perticone
Gary J. Perticone
Key Hair Stylist
Patricia Gundlach
Patricia Gundlach
Makeup Artist
Mustaque M. Ashrafi
Mustaque M. Ashrafi
Wigmaker
Justin Ditter
Justin Ditter
Carpenter
Oscar Alvarado
Oscar Alvarado
Craft Service
William Nuzzo
William Nuzzo
Driver
Richard G. Almo
Richard G. Almo
Legal Services
Jeff Silberman
Jeff Silberman
Makeup Effects
Martin Astles
Martin Astles
Post Production Supervisor
Virginia Landis Albertson
Virginia Landis Albertson
Propmaker
Anthony Aguilar
Anthony Aguilar
Property Master
Tony Bonaventura
Tony Bonaventura
Scenic Artist
Dominique Blaskovich
Dominique Blaskovich
Set Medic
Tony Hill
Tony Hill
Special Effects Coordinator
David Blitstein
David Blitstein
Stunt Coordinator
Gregg Brazzel
Gregg Brazzel
Telecine Colorist
George Koran
George Koran
Transportation Captain
Ron Hardman
Ron Hardman
Transportation Coordinator
Allan Yamauchi
Allan Yamauchi
Unit Production Manager
Andy Given
Andy Given
Utility Stunts
Laura Lee Connery
Laura Lee Connery
Script Supervisor
Toby Forlenza
Toby Forlenza
Color Timer
Hillary Murray
Hillary Murray
Dialogue Editor
Robert Getty
Robert Getty
Best Boy Electric
Joe Clarke
Joe Clarke
Electrician
Dominik Feller
Dominik Feller
Gaffer
Logan Leabo
Logan Leabo
Lighting Technician
Michael Albala
Michael Albala
Rigging Gaffer
Kathy Andreasen
Kathy Andreasen
Location Manager
Eric Klosterman
Eric Klosterman
Production Accountant
Kathryn Loraine Hibbs
Kathryn Loraine Hibbs
Production Office Coordinator
Edward Cass
Edward Cass
Publicist
Deborah Wuliger
Deborah Wuliger
Boom Operator
Brian Robinson
Brian Robinson
Foley
Mary Erstad
Mary Erstad
Sound Editor
Susan Cahill
Susan Cahill
Sound Effects Editor
Benjamin L. Cook
Benjamin L. Cook
Sound Mixer
Buck Robinson
Buck Robinson
Sound Re-Recording Mixer
Joe Barnett
Joe Barnett
Supervising Sound Editor
James P. Lay
James P. Lay
Storyboard
Darrin Denlinger
Darrin Denlinger
Set Dresser
Matthew Kern Atzenhoffer
Matthew Kern Atzenhoffer
Key Grip
Sean Patrick Crowell
Sean Patrick Crowell
First Assistant Director
Marco Black
Marco Black
Steadicam Operator
Bruce Alan Greene
Bruce Alan Greene
Assistant Property Master
Ellis J. Barbacoff
Ellis J. Barbacoff
Camera Loader
Eddie Avila
Eddie Avila
Dolly Grip
Christopher Lucchese
Christopher Lucchese
Grip
Pete Asidilla
Pete Asidilla
Key Makeup Artist
Kelly M. Beatty
Kelly M. Beatty
In Memory Of
Dennis Fimple
Dennis Fimple
Second Assistant Director
Ty Arnold
Ty Arnold
Assistant Production Coordinator
Nancy Reid
Nancy Reid
Casting Assistant
Greg Sacks
Greg Sacks
Assistant Sound Editor
Ben Holiday
Ben Holiday

Michael

Mit “Haus der 1000 Leichen” hat Rob Zombie, Gründer der Metallband “White Zombie” sein Regiedebüt abgeliefert. Er hat einen Film geschaffen der sehr verstörend ist, in der Umsetzung allerdings gravierende Schwächen aufweist. Bereits im Jahr 2000 wurde der Film abgedreht und geschnitten, dann allerdings hat die damalige Verleihfirma Universal sich aus dem Projekt zurückgezogen da man den Film für “zu dunkel und verstörend” fand um ihn unter dem eigenen Label in die Kinos zu bringen. Für Universal sprang dann im Jahr 2001 MGM ein, die sich aber schließlich auch weigerten Zombies Film in die Kinos zu bringen. 2003 sicherte sich Lion Gate dann die Verleihrechte an “Haus der 1000 Leichen” und brachten den Film dann auch Ende letztes Jahres in die US-Kinos und über den deutschen Verleih Alamode Film am 29.01.2004 in die Kinos hierzulande. Bereits diese kleine Anekdote zeigt, dass a) der wirklich düster und übertrieben gewaltätig ist oder b) dermaßen schlecht, dass sich kein namhafter Verleih seinen Ruf mit diesem Machwerk ruinieren will. Meiner Meinung nach trifft im Falle des “Haus der 1000 Leichen” eindeutig Fall b zu. Da wäre zuerst einmal der Plot. Das Horrorfilme keine Storylinewunder sind war schon immer so und wird vermutlich auch in Zukunft immer so bleiben, was “Haus der 1000 Leichen” allerdings präsentiert verdient den Begriff Story schon fast gar nicht mehr. Aus wild zusammengeklauten Storyfragmenten anderer Streifen des Genres, als Beispiel sei hier die Umsetzung der Horrorfamilie genannt die sehr stark an das “Texas Chainsaw Massacre” erinnert, wirkt der Film zusammen mit dem ebenfalls von Rob Zombie entworfenen Soundtrack eher wie ein zu lang geratenes Musikvideo als wie ein ernst zu nehmender Horrrorfilm bzw. Splatterfilm. Unterstüzt wird diese Estethik von pseudokünstlerische Stilmittel wie schwarzweiß Aufnahmen oder Spilt-Screen Effekten, in denen konfuse Traumsequenzen gezeigt werden. Auch die schauspielerischen Leistungen der einzelnen Protagonisten läßt stark zu wünschen übrig. Zwar merkt man den einzelen Schauspielern an, dass sie sich redlich bemühen die schwache Dialoge und Ihre Gefühle möglichst “echt” rüberzubringen, allerdings bleibt es leider viel zu oft bei diesem Versuch. Obwohl die Schauspielerische Leistung nicht die beste ist, so muss man dem Verantwortlichem Casting-Agenden trotzalledem zugute halten, dass er zum großteil Schauspieler Verpflichtet hat, die zumundest in der Horrorsparte keine unbekannten sind und so sicher dem ein oder anderen Fan des Genres bekannt sein dürfte. Bill Moseley zum Beispiel, im Film der Otis, spielte so unter anderem bereits in “Texas Chainsaw Massacre 2″ mit oder auch im Remake des Klassikers “Night of the living Dead”. Einige Castmembers kennt man aber auch aus “normalen” Hollywood Streifen. So spielte Jennifer Jostyn bereits in “Deep Impact”, Rainn Wilson war bereits in “America’s Sweetheart” und “Almost Famous” zu sehen und Sid Haig in Filmen wie “Jackie Brown” und “THX-1138″. Das bekannteste Gesicht dürfte allerdings Karen Black sein, die bereits einmal Oscar nominiert war, wohingegen Sheri Moon nur wahren Rob Zombie Fans ein Begriff sein dürfte. Moon spielte bisher nämlich nur in einigen Musikvideos mit und “Haus der 1000 Leichen” ist der erste Kinoauftritt von Zombies Ehefrau. Ein weiterer Minuspunkt neben den bereits genannten sind die Effekte die allesamt recht billig wirken und vom Regisseur zusätzlich schlecht in Szene gesetzt wurden. Zu schnelle Schnitte und verwackelte Bilder lassen manchen Splattereffekt leider nie so schockend wirken wie es vielleicht beabsichtigt war. Auch Schockeffekte durch plötzlich auftretende Ereignisse läßt der Film nahezu vermissen. Einzig und allein in der Hetzjagd gegen Ende des Film gibt es zwei, drei Effekte dieser Art, die das “Gesamtkunstwerk” “Haus der 1000 Leichen” leider nicht mehr retten. Nachdem ich den Streifen bis hierher völlig verrissen habe, möchte ich trotzdem noch auf eine Szene eingehen, die einzige die beim Betrachter wirklich ein beklemmendes Gefühl hinterläßt. Die Polizisten landen bei Ihrer Suche nach den vermissten Jugendlichen beim Haus der Fireflys. Zwei von Ihnen werden schnell ermordet während der dritte von Ihnen regelrecht hingerichtet wird. Kniend vor Otis hält dieser dem Cop die Pistole an den Kopf. In diesem Moment verstummt jeglicher Ton und es rein gar nichts mehr zu hören, die Kamara zum langsam in die Vogelperspektive und durch diese Methode bekommt diese Szene Ihren beklemmenden Charakter. Der Schuß wirkt in dieser Szene wie eine Erlösung, sowohl für den Polizist, der nun nicht weiter leiden muss, als auch für den Zuschauer. Abschließend bleibt zu sagen, dass das “Haus der 1000 Leichen” in Kreisen der Hardcore Horror und Splatterfans sowie eingefleischten Rob Zombie Fans sicherlich in Deutschland sein Publikum finden wird und in den USA bereits gefunden hat. Beim Fantasy Filmfest 2003 wurde der Film laut Presseheft ebenfalls begeistert vom Publikum aufgenommen, was meine oben aufgestellte These untermauert. Ich rate allerdings jeden davon sich diesen Film anzusehen wenn man sich nicht einhundertprozentig für das Genre begeistern kann. Filme wie “Scream” oder “Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast” gehen in eine ganz andere Richtung und sind nicht mit diesem Werk vergleichbar. Wie schon gesagt, mir persönlich hat dieser Film weniger gut gefallen obwohl ich mir durchaus schon mal gerne einen Horrorfilm dieser Machart ansehe. Das Remake des “Texas Chainsaw Massacres” welches ich einen Tag später gesehen habe gefiel mir da um Klassen besser. Ich möchte, bevor ich zum Abschluß komme hier allerdings in aller deutlich betonen, dass ich die im Film dargestellte Gewalt in keinem Fall glorifizieren will. Der Film hat seine Alterfreigabe “ab 18″ bzw. “keine Jugendfreigabe” zu recht und jüngere Jugendliche sollten diesen Film auch unter keinen Umständen zu Gesicht bekommen. Falls mir nun jemand unterstellen möchte, dass ich vielleicht nicht ganz dicht im Kopf bin, da ich mir diese Film angesehen habe, sei dies demjenigen freigestellt und ich resprektiere diese Meinung. Ich möchte allerdings festhalten, dass ich mich für einen klar denkenden Menschen halte und zwischen der fiktiven Filmwelt und der realen Welt sehr gut unterscheiden kann und denke deshalb das dieser Film für Menschen die dies genauso können keine Gefahr darstellt.[Sneakfilm.de]

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